Manga Review: Die Stadt, in der es mich nicht gibt

©die stadt1
 
Mangaka: Kei Sanbe
Verlag: Tokyopop
Sprache: Deutsch
Genre: Special 15+ , Thriller
Erschienen: 2012 bis heute
Bände: bisher 6 (Stand in Japan: 8; Original Titel: Boku dake ga Inai Machi)
Preis pro Band: 12€ [D]; 12,30€ [A]
ISBN: 9783842010246
 
 
Klappentext:
Satoru Fujinuma kann in die Vergangenheit reisen. Doch wann und wie weit er in der Zeit zurückspringt, vermag er selbst nicht zu steuern. Wenn in seiner Umgebung ein Unglück geschieht, muss er die vorausgegangenen Ereignisse so oft durchleben, bis er es verhindern konnte.
Als Satoru selbst eine Katastrophe widerfährt, befindet er sich plötzlich in seiner Kindheit. Eine Mordserie unter Grundschülern nahm damals ihren Lauf und er legt nun alles daran dies zu verhindern. Der Albtraum seines Lebens beginnt…

Stell dich der Vergangenheit und verstehe deine Zukunft.

Was soll man machen, wenn man die Vergangenheit ändern kann? An sein eigenes Wohl denken oder gar anderen helfen?
Satoru Fujinuma, der weiterhin als Mangaka arbeiten möchte, wird von den Verlagsmitarbeitern immer wieder darauf hingewiesen, dass das „persönliche Etwas“ in seinen Werken fehlt und er muss sich somit als Pizzabote über Wasser halten. Allerdings hat er ein Geheimnis, von dem keiner weiß. Er kann die Vergangenheit ändern.
Satoru erlebt die Szenen immer wieder, bis er den richtigen Anhaltspunkt findet, um das mögliche Unglück zu verhindern. Eines Tages jedoch erlebt er in seinem direkten Umfeld etwas so Tragisches, dass er beschließt so weit wie nur möglich zurück zu reisen, um es verhindern zu können. Da er es jedoch nicht wirklich steuern kann, wird der junge Mann bis in seine Kindheit zurück gebracht und beginnt dort sein Abenteuer auf der Suche nach Antworten.
 
 
Manga, die das Thema „Zeitreise“ behandeln, sind nichts Neues. Kei Sanbe schafft es jedoch mit seiner Erzählweise das Ganze spannend zu vermitteln. Satoru muss den passenden Hinweis finden, so dass er sich aus der aktuellen „Zeitschleife“ befreien kann.

Der erste Band führt, wie meist, die Charaktere ein und bringt einem das aktuelle Geschehen, in welches die Leute verwickelt sind, näher. Dadurch kann es vielleicht für den ein oder anderen langweilig wirken, denn erst gegen Ende kommt der Manga richtig in Fahrt. Doch man sollte dem Ganzen auf jeden Fall eine Chance geben.
Die Zeichnungen an sich sind gut, können jedoch vielleicht auf manche gewöhnungsbedürftig wirken. Dinge im Hintergrund sind teilweise detailliert, aber manchmal auch nur grob dargestellt, wie zum Beispiel Figuren, die herum stehen oder Gebäude. Durch den Zeichenstil wirken die Charaktere insgesamt auch ziemlich jung. Selbst bei Satorus Mutter ist dies der Fall und dies kann möglicherweise etwas irritieren.
Gesamt gesehen ist der Manga sehr zu empfehlen und jeder, der gerne spannende Geschichten mag, sollte hier zugreifen. Tokyopop empfiehlt ihn ab 15 Jahre aufwärts. Er erscheint im Großformat und hat ausklappbare Umschlagseiten.
 
 
 
 
 
Der original Text erschien 2015. ~ Update 2016: Erschienene Bände aktualisiert.

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