Manga Review: Magi – The Labyrinth of Magic

©magi
 
Mangaka: Shinobu Ohtaka
Verlag: Kazé
Sprache: Deutsch
Genre: Fantasy
Erschienen: 2009 bis heute
Bände: bisher 22 (Stand in Japan: bisher 30; Original Titel: Magi – The Labyrinth of Magic)
Preis pro Band: 6,95€ [DE]; 7,20€ [AT]
ISBN: 9782889214600
 
 
Klappentext:
Manga aus 1001 Nacht
Aladin ist ein sonderbarer junger Bursche, der sich nie von seiner geheimnisvollen Flöte trennt. Sie beherbergt Ugo, einen riesigen, mächtigen Dschinn. Zusammen mit Ali Baba, einem mittellosen Kutscher und Träumer, macht er sich auf zu einem verheißungsvollen Abenteuer. Gemeinsam begeben sie sich auf die Jagd nach dem Glück, auf die Spur der Verheißung, um ihrem Schicksal zu begegnen.

Trotz seiner Größe legt sich Aladin schon mal mit Banditen an, denn er wird von einem Dschinn namens Ugo beschützt. Auf seiner Reise trifft er unter anderem Leila und Sasha. Die Freundinnen geraten in Bedrängnis, als herauskommt, wie Leila früher an Geld kam. Sashas Gruppe verstößt sie und zieht entgegen der Warnung der jungen Frau auf ihrer geplanten Route weiter. Doch genau dort werden sie von Leilas früherer Diebesbande angegriffen und sehen ein, dass sie einen Fehler begangen haben. Jedoch ist nichts verloren, denn Aladin und Leila eilen ihnen zu Hilfe.
Aladin zieht weiter und begegnet so auch Ali Baba, welcher zu der Zeit als Kutscher arbeitet. Doch dies soll nicht von Dauer bleiben, denn schließlich gilt es Abenteuer zu erleben.

Der erste Band dient meiner Meinung nach vor allem dazu, dass die Charaktere vorgestellt werden. Er ist leider etwas träge und plätschert mehr oder weniger vor sich hin. Dies ändert sich bereits im nächsten Band und man möchte wissen, wie es weiter geht.
Falls ihr bereits irgendwo schon einmal auf Aladin, Ali Baba und Co. getroffen seid, vergesst am Besten ganz schnell alles über diese Herren. Hier ist Aladin ein kleiner, manchmal auch naiver, Junge mit magischen Kräften – ein sogenannter Magi* – , welcher unter anderem Vorlieben für Essen und weiche Brüste hat. Richtig, er kuschelt sich gerne an Brüste von Frauen, aber auch Männer mit entsprechenden „Männerbrüsten“ bleiben nicht verschont. Wobei ihn vor allem Letztere ziemlich verwirren.
Jedoch ist er auch mutig und hilft anderen, wenn sie in Not sind. Er scheint an sich ein guter Mensch zu sein.

Ali Baba scheint anfangs alles für Geld tun zu wollen. Er kriecht vor einem reichen Mann, welchen er durch die Gegend fährt und erzählt Aladin davon, dass er einen Dungeon erobern möchte, natürlich um reich zu werden.
Jedoch zeigt er auch seine gute Seite, als eine fleischfressende Pflanze den Wagen angreift und dabei ein Mädchen in Gefahr gerät. Alles in Allem ist er wohl ein guter Kerl, auch wenn er gelegentlich durchtriebene Gedanken zu haben scheint, vor allem wenn es darum geht, an Geld zu kommen.

Die Zeichnungen sind in Ordnung und teilweise detailliert, die Hintergründe sind meist klar gezeichnet und stellen die jeweiligen Gegenden, in denen die Handlung spielt, gut dar.
Insgesamt ist Magi – The Labyrinth of Magic ein unterhaltsamer Abenteuer-Manga und kann von allen ab circa 12 Jahren gelesen werden.
 
 
Anmerkung: Die Reihe hat eine Spin-Off Serie namens Magi – Sinbad no Bouken (Magi – Adventure of Sinbad). Diese hat bereits zehn Bände. Gezeichnet wird der Manga allerdings von Yoshifumi Ohtera, einer Assistentin von Shinobu Ohtaka.
Das Spin-Off ist bisher nicht für Deutschland angekündigt.

* Magi sind Magier, welche Magoi – eine reine Kraft – benutzen. Im Manga wird dieser Zusammenhang im Laufe der Story gut erklärt.
 
 
 
 
 
Der original Text erschien ursprünglich 2014. ~ Update 2016: Erschienene Bände aktualisiert.

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